Historie 1930 - 1969

1929 wurde das Unternehmen verkauft und der neue Besitzer fertigte die Beiwagenboote in Stahlblech. Der Umzug nach Oberursel im Jahre 1930 konnte den Betrieb nicht retten, 1931 musste er Insolvenz anmelden und schließen. 1932 wurde die Firma unter neuer Leitung wieder eröffnet. 1934 kam die Produktion von PKW-Anhängern dazu. Bis 1945 wurden Anhänger für die Luftwaffe gefertigt , wobei rd. 70 Mitarbeiter beschäftigt wurden. Nach dem Krieg wurde die Fertigung der Beiwagen wieder aufgenommen. Als erster Hersteller fertigte Kali Roller-Beiwagen und einen Beiwagen für Kriegsversehrte, den man nach vorne aufklappen konnte.

Es wurden weitere Beiwagen für Motorräder ab 125ccm, 250ccm und ab 400ccm gefertigt.

1955 wurde der letzte Beiwagen aufgelegt, der KS154, bei dem der Kotflügel mit dem Boot verschraubt war. 1956 rutschte leider die Motorrad-Industrie in eine Krise und der Verkauf von Beiwagen brach innerhalb von einem Jahr auf ein Zehntel ein. Zum Glück hatte man auch die Fertigung von Anhängern wieder aufgenommen, die für die nötigen Umsätze sorgte. Es wurden unter anderem auch Wohnwagen, Verkaufsanhänger und GFK-Karosserien gefertigt.

1969 wurde dann in Oberursel die Fertigung von Beiwagen eingestellt und 1972 die letzten Lagerbestände verschrottet.

Zeitungsanzeige 1934
Dreissiger Jahre Modelle (1932 - 1936)

oben: Datenblatt K36 - K 46

oben: K 40

unten: K 46

Kali K 37 (Hintergrundbild, 1935)
Anhänger K 112 und KALI - LEICHT (1949)









oben: Eigenwillige "Reklame" in den frühen Fünfzigern (1951)

mitte: Kali K 103 (1951)

unten: Rollerbeiwagen K 109 (1955)

Das Kali Programm 1956